Gemeindeverband in Schleswig-Holstein – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Oldenburg-Land ist ein Gemeindeverband in Schleswig-Holstein mit rund 9.396 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 6 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 39 Sitzungen, 523 Tagesordnungspunkte, 91 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Oldenburg-Land finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen. Oldenburg-Land ist ein Gemeindeverband – im RIS finden Sie auch Termine und Dokumente der Gemeinden: Göhl, Gremersdorf, Großenbrode, Heringsdorf, Neukirchen, Wangels.
Zwischen Haushaltsplanungen und neuen Windkraft-Vorhaben: Die Gemeinden im Amt Oldenburg-Land hatten in den letzten Monaten ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Entscheidungen und Themen aus den Sitzungen.
Die Gemeinde Wangels beschloss im Februar mit 13 Ja-Stimmen die 31. Änderung ihres Flächennutzungsplanes für eine Photovoltaik-Freiflächenanlage östlich von Wasbuck. Gleichzeitig wurde der entsprechende vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 22 als Satzung beschlossen. Im Umwelt-, Bau- und Tourismusausschuss wurde jedoch ein Aufstellungsbeschluss für einen Flächennutzungsplan zur Errichtung einer Windenergieanlage südwestlich von Grammdorf mit 0 Ja- und 9 Nein-Stimmen abgelehnt. In Gremersdorf wurden im Dezember drei Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes (Nr. 29, 30 und 31) erneut aufgenommen, indem die abschließenden Beschlüsse vom Oktober 2025 aufgehoben und neue Entwurfs- und Auslegungsbeschlüsse gefasst wurden. Die Gemeinde Göhl beschloss im Dezember den Aufstellungsbeschluss für die 2. Änderung ihres Bebauungsplanes Nr. 5 zur Errichtung einer Batteriespeicheranlage westlich von Göhl.
Die Gemeinde Wangels beschloss die Sanierung des nördlichen Gehwegs an der K48 in Weißenhäuser Strand im Zuge einer Deckensanierung durch den Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr (LBV). Die Kosten für den etwa 1.000 Meter langen Abschnitt werden auf 250.000 Euro veranschlagt. Außerdem gab die Gemeindevertretung einen Grundsatzbeschluss für die Planung eines gemeindegebietsübergreifenden Radweges an der L258 von Kaköhl bis Harmsdorf. In Heringsdorf wurde die Straßenunterhaltung für 2026 beschlossen, nachdem eine Prioritätenliste für beschädigte Abschnitte – insbesondere zwischen Klötzin und Rellin – erstellt wurde.
Die Gemeinde Göhl lehnte im April die Planung eines DB-Haltepunktes auf ihrem Gemeindegebiet aus finanziellen Gründen ab, befürwortete aber die Schaffung eines Haltepunktes am Qualser Weg. Sie unterstützte auch den Masterplan Oldenburg in Holstein – Ost einschließlich dieser Lage. Für den Fall, dass der Haltepunkt doch auf Göhler Gebiet geplant werden sollte, wurde die Kanzlei Rechtsanwälte Günther für die Vertretung im Planfeststellungsverfahren beauftragt. Großenbrode beauftragte eine Generalplanerleistung für das Bahnhofsumfeld der Station Großenbrode/Heiligenhafen und stimmte nachträglich Planungsleistungen für die Sanierung einer Spundwand im Bereich des Seenotrettungskreuzers zu, die bereits vergeben waren.
Die Gemeinde Neukirchen beschloss im Mai einen neuen Feuerwehrbedarfsplan und ändert ihre Ersatzbeschaffung: Statt eines Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) soll nun ein Tanklöschfahrzeug 3000 (TLF 3000) beschafft werden. In Wangels wurde Michael Blunck zum stellvertretenden Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr ernannt. Heringsdorf beschloss eine Machbarkeitsstudie zur Umbau- und Erweiterungsplanung des Feuerwehrgerätehauses Fargemiel.
Fast alle Gemeinden und der Schulverband beschlossen ihre Jahresabschlüsse für 2025 und Nachtragshaushalte für 2026. Die Gemeinde Göhl konnte einen Jahresüberschuss von 705.294,37 Euro feststellen, Neukirchen einen Überschuss von 472.153,13 Euro und der Schulverband Oldenburg-Land 149.929,01 Euro. Wangels beschloss eine leicht gesenkte Kurabgabe für Weißenhäuser Strand und eine neue Gebührensatzung für die Straßenreinigung. In Wangels wurden auch die Verpflegungskosten für die Kindertageseinrichtung Hansühn ab März 2026 auf 65 Euro für Mittagessen und 20 Euro für Frühstück angehoben. Der Schulverband erhöhte die Gebühren für die Mittagsverpflegung an allen Standorten ab August 2026 auf 65 Euro monatlich pro Kind.
Die Gemeinden Gremersdorf, Heringsdorf, Wangels und Göhl beschlossen jeweils, eine kommunale Wärmeplanung gemäß Bundes- und Landesgesetzen durchzuführen und beauftragten den Zweckverband Ostholstein mit der Erstellung.
Die Sitzungsperiode war geprägt von grundlegenden Planungen für die Energie- und Verkehrsinfrastruktur der Zukunft sowie der routinemäßigen, aber soliden Haushaltsführung der Gemeinden.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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