Kommune in Baden-Württemberg – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Obrigheim ist eine Kommune in Baden-Württemberg mit rund 5.407 Einwohnern. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 5 Sitzungen, 56 Tagesordnungspunkte, 5 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Obrigheim finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Schulbau, Bauanträgen und einem neuen Park: Die Gemeinde Obrigheim hat in den letzten Monaten zahlreiche Projekte beraten und beschlossen.
Die Erweiterung der Gemeinschaftsschule Obrigheim ist ein zentrales Projekt. Der Gemeinderat beriet im Dezember 2025 die notwendige Bebauungsplanänderung „Kolben / Untere Au – Teiländerung Schule“, um einen Neubau für den Ganztagesbereich und die Umstrukturierung des Hauptgebäudes planungsrechtlich zu sichern. Für dieses Bauprojekt wurden bereits Leistungen der Bauphysik (thermische Berechnungen, Raumakustik) für 95.880,39 € vergeben. Zur Kommunikation im Bauprojekt stimmte der Gemeinderat im Januar 2026 der Installation eines POOLARSERVERS für rund 50.000 € zu. Parallel begann die Digitalisierung der Verwaltung: Für über 130.000 € sollen Softwarelösungen für ein digitales Rechnungsamt und eine E-Akte eingeführt werden.
Nach einer Vorstellung im Dezember 2025 beschloss der Gemeinderat im Januar 2026 die Beauftragung der Firma Deer GmbH zur Herstellung eines Car-Sharing-Punktes mit öffentlicher Ladesäule auf dem Alfred-Delp-Platz. Die Kosten dafür liegen bei 8.202 €. Ein weiteres Infrastrukturprojekt ist der Neubau eines Mischwassersammelkanals im Gewerbegebiet Hinterfeld und einer RÜB Kläranlage. Die Tiefbau- und Straßenbauarbeiten dafür wurden mit einer Gesamtauftragssumme von 3.493.892,90 € vergeben. Für das Gewerbegebiet Hinterfeld wurde im Februar 2026 auch der Bau eines unterirdischen Löschwasserbehälters mit 108 m³ Fassungsvermögen genehmigt.
In mehreren Sitzungen wurden zahlreiche Bauanträge behandelt. Genehmigt wurden unter anderem ein Mehrfamilienhaus mit drei Wohneinheiten in Asbach (Ortsstraße 49a), eine landwirtschaftliche Bergehalle und Werbeanlagen für eine Kfz-Prüfstelle. Ein Antrag für bauliche Anlagen in der Fliederstraße 40 in Asbach wurde jedoch abgelehnt, weil mehrere Festsetzungen des Bebauungsplans nicht eingehalten wurden und die Anlagen bereits ohne Genehmigung errichtet worden waren. Der Gemeinderat verabschiedete außerdem den Haushaltsplan 2026 sowie Änderungen der Feuerwehrentschädigungs- und Kostenersatzsatzungen. Eine Satzungsänderung regelt nun auch die Entschädigung für Bürgermeisterstellvertreter, die nach dem Tod des Bürgermeisters Walter die Dienstgeschäfte über mehrere Monate führten.
Der Gemeinderat beschloss im Februar 2026 die Realisierung eines „Parks der Menschenrechte“ auf der Wiese zwischen Friedhof, Gemeinschaftsschule und Realschule. Das von der Realschule Obrigheim entwickelte Projekt soll mit „Seelenbrettern“ zu den UN-Kinderrechten einen kreativen Lernort für Demokratiebildung schaffen. Weitere Beschlüsse waren die Annahme von Spenden (z.B. 1.000 € für das Jugendhaus), die Erhöhung des Mittagessenpreises in der Schulmensa auf 4,73 € (die Gemeinde übernimmt die Differenz für die Schüler) und eine Resolution zum Erhalt des Klinikstandortes Mosbach.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Obrigheim (Baden-Württemberg) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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