Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Obing (VGem) ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 7.585 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 3 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 29 Sitzungen, 299 Tagesordnungspunkte erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Obing (VGem) finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen. Obing (VGem) ist ein Gemeindeverband – im RIS finden Sie auch Termine und Dokumente der Gemeinden: Kienberg, Obing, Pittenhart.
Zwischen Neubauten, Energieprojekten und einer neuen Kita: In der Verwaltungsgemeinschaft Obing standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Entscheidungen an.
Der Wohnungsbau war ein Schwerpunkt. In Obing stimmte der Gemeinderat im Juli mehreren größeren Projekten zu, darunter einem Anbau mit sechs Wohneinheiten an der Altenmarkter Straße 18 und einem Mehrgenerationenhaus mit drei Wohneinheiten in Kleinornach. Bereits im Juni wurde die 9. Änderung des Bebauungsplans „Dorfzentrum Obing-Süd“ beschlossen, um neues Bauland zu erschließen. In Kienberg wurde die 36. Änderung des Bebauungsplans „Kienberg-Ort“ vorbereitet, während in Pittenhart die Flächennutzungsplan-Änderung „Wimmäcker“ und der gleichnamige Bebauungsplan gebilligt wurden.
Ein großes Energievorhaben erhielt grünes Licht: Der Gemeinderat Obing stimmte im Juni dem Bau zweier Batteriespeicher mit einer Gesamtleistung von über 70 MW in Albertaich unter strengen Auflagen zu. In Pittenhart wurde die Errichtung eines Solarparks am Bahnhof beschlossen und eine Agri-PV-Anlage auf Flur-Nr. 5060 genehmigt. Auch in Obing wurde ein Antrag für eine Agri-PV-Anlage in Roitham beraten. Gewerbliche Vorhaben wie die Nutzungsänderung einer Milchprüfringhalle zu einem Paketverteilerzentrum in Obing standen ebenfalls auf der Agenda.
Ein wichtiger sozialer Meilenstein wurde erreicht: Der Neubau einer 6-gruppigen Kindertagesstätte mit 150 Plätzen am Oberfeldweg in Obing wurde im Juli mit einstimmiger Mehrheit beschlossen. Der Grundsatzbeschluss dafür war bereits im Juni gefallen. Zudem wurde im Strandbad Obing der Bau einer barrierefreien Umkleidekabine genehmigt.
Das Wegenetz wurde in allen drei Gemeinden neu geordnet. In Obing wurden mehrere Feld- und Waldwege eingezogen, darunter der „Bergweberweg“ und der „Stockhamerweg“, während der „Weg im Lintnerfeld“ neu gewidmet wurde. In Kienberg wurde der „Deisensee-er Hölzlweg“ eingezogen und ein Teil des „Größinger Kirchenwegs“ zur Ortsstraße „Pfarrhofweg“ aufgestuft. In Obing wurde zudem ein Antrag auf eine Tempo-30-Zone in der Seeoner Straße mehrheitlich abgelehnt.
Die Sitzungsprotokolle zeigen eine aktive Kommunalpolitik mit Fokus auf Wohnraum-Schaffung, Energieinfrastruktur und der Anpassung der öffentlichen Infrastruktur.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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