Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Ingolstadt ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 138.016 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 83 Sitzungen, 583 Tagesordnungspunkte, 113 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Ingolstadt finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Haushaltsdebatten, neuen Baugebieten und der Zukunft des ÖPNV: Die Ingolstädter Gremien hatten in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein volles Programm. Hier sind die wichtigsten Themen im Überblick.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden auf den Weg gebracht: Für das Gebiet „Friedrichshofen – Am Kreisel B 13“ wurde der Aufstellungsbeschluss für einen neuen Bebauungsplan gefasst. Zudem erhielt der Bebauungsplan Nr. 122 A „Lindberghstraße“ seinen Satzungsbeschluss. Für die großen Entwicklungsgebiete „Weiherfeld Süd“ und das „Areal Körnermagazin“ wurden die Entwürfe genehmigt, ein wichtiger Schritt in der Planung. Parallel beriet der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss zur Umsetzung der neuen BauGB-Novelle, dem sogenannten „Bau-Turbo“.
Ein zentrales Infrastrukturprojekt ist die Gesamterneuerung der B 13, der „Südlichen Ringstraße“, zwischen Münchener und Manchinger Straße. Hierfür wurde die Projektgenehmigung erteilt. Zudem wurden zwei wichtige Satzungen angepasst: die Stellplatzsatzung, die Vorgaben für Auto- und Fahrradparkplätze regelt, und die Abstandsflächensatzung (AFS). Ein struktureller Wandel steht im Abwasserbereich an: Der Zweckverband Zentralkläranlage wird aufgelöst und seine Aufgaben gehen zum 1. Oktober 2026 auf die Ingolstädter Kommunalbetriebe über.
Im ÖPNV stehen Veränderungen an: Für das Jahr 2026 wurden Fahrplanmaßnahmen beraten, die eine Konsolidierung mehrerer Buslinien (u.a. 55, 85, 15) vorsehen. Zukunftsmusik ist das autonome Fahren: Der Aufsichtsrat der Stadtbus Ingolstadt GmbH nahm den Sachstand zur Kenntnis und beauftragte die Geschäftsführung, Fördermöglichkeiten für autonome Fahrzeuge im Nahverkehr zu prüfen.
Der Haushalt 2026 wurde beschlossen und beinhaltet Konsolidierungsmaßnahmen. Dazu zählt die geplante Einstellung des Dienstradleasing-Angebots für städtische Mitarbeitende zum 31. Mai 2026. Zudem wurde die Hebesatzsatzung geändert, um den Hebesatz für die Grundsteuer B zu erhöhen. In der Verwaltungsstruktur wurden die Aufsichtsräte der INKoBau und der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft aufgelöst.
Das Thema Sicherheit und Vorsorge war auffallend präsent. Der Stadtrat befasste sich mit Anträgen für ein Spontanhilfe-Konzept, die Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Zivilschutz“ und die Durchführung eines Bevölkerungsschutztages. Auch Dringlichkeitsanträge zur Beteiligung an einer „Nationalen Reserve Blackout“ und zur Analyse von Katastrophenszenarien wurden gestellt.
Im Kulturbereich wurde die Umbenennung der „Mittelschule an der Pestalozzistraße“ in „Johann-Heinrich-Pestalozzi-Mittelschule“ zum Schuljahr 2026/27 vorbereitet. Der Kulturbeirat blickte unter anderem auf die Vorbereitungen für das Festungsjubiläum 2028. Im Sozialausschuss wurde die Fortführung des Familienplanungsfonds mit einem reduzierten Volumen von 10.000 Euro jährlich beraten. Zudem lag ein umfassender Bericht zur Pflegestrukturplanung 2025 vor.
Die Sitzungen zeigen eine Kommune im Spannungsfeld zwischen notwendigen Investitionen in Infrastruktur und Wohnraum, konsolidierten Finanzen und der verstärkten Auseinandersetzung mit Fragen der Resilienz und Sicherheit.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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