Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Ingolstadt ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 138.016 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 68 Sitzungen, 440 Tagesordnungspunkte, 73 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Ingolstadt finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Von der neuen Stadtspitze über Kita-Gebühren bis zur Sanierung der Südlichen Ringstraße: In Ingolstadt wurde in den letzten Monaten kommunalpolitisch viel beraten und entschieden. Die Sitzungsdaten zeigen eine Mischung aus organisatorischen Weichenstellungen für die neue Wahlperiode und konkreten Sachthemen.
Die konstituierenden Sitzungen des Stadtrats im Mai standen ganz im Zeichen des Neuanfangs. Der zweite und dritte Bürgermeister wurden gewählt und vereidigt. Zudem beschäftigten sich die Gremien mit der Neuorganisation der Bürgermeisterebene und der Neugründung eines Referats für Umwelt, Nachhaltigkeit und Transformation. Parallel wurden die Ausschüsse und Bezirksausschüsse für die Wahlperiode 2026 bis 2032 besetzt und die finanziellen Zuwendungen an die Fraktionen angepasst.
Ein zentrales Infrastrukturprojekt ist die Gesamterneuerung der B 13 „Südliche Ringstraße“ zwischen Münchener Straße und Manchinger Straße, für die im März die Projektgenehmigung erteilt wurde. Im Stadtentwicklungsausschuss wurde zudem der Grundsatzbeschluss zur Umsetzung der neuen BauGB-Novelle („Bau-Turbo“) beraten. Konkrete Planungen gab es für neue Baugebiete: Der Bebauungsplan „Lindberghstraße“ (Nr. 122 A) wurde zum Satzungsbeschluss gebracht und für das Gebiet „Friedrichshofen – Am Kreisel B 13“ (Nr. 173 C) der Aufstellungsbeschluss gefasst.
Mehrere Gebührenanpassungen wurden behandelt. Dazu gehörten die Erhöhung der Verpflegungsentgelte in Kitas, der Mittagsbetreuung und an Ganztagsschulen sowie Tariferhöhungen in den städtischen Parkeinrichtungen zum 1. September 2026. Der Stadtrat befasste sich außerdem mit der Erhöhung des Hebesatzes für die Grundsteuer B und erweiterte die zulässigen Darlehensarten für Investitionskredite, um die finanzielle Steuerung zu verbessern.
Im Jugendhilfeausschuss stand die Verlängerung des Betriebs der Krippe „Schatztruhe“ bis August 2027 auf der Tagesordnung. Zudem wurde der Jahresbericht des Amtes für Kinderbetreuung und -bildung für 2025 vorgestellt. Im Ausschuss für Soziales wurde die Fortführung des Familienplanungsfonds mit einem angepassten Volumen von 10.000 Euro jährlich beraten. Im Bildungsbereich wurde die Umbenennung der „Mittelschule an der Pestalozzistraße“ in „Johann-Heinrich-Pestalozzi-Mittelschule“ beschlossen.
Der öffentliche Nahverkehr war gleich in mehreren Gremien Thema. Der Aufsichtsrat der Stadtbus Ingolstadt GmbH nahm einen Sachstand zum autonomen Fahren im ÖPNV zur Kenntnis und beauftragte die Prüfung von Fördermöglichkeiten. Zudem wurden Fahrplanmaßnahmen für 2026 beraten, die eine Konsolidierung mehrerer Buslinien vorsehen. Der Zweckverband Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt behandelte eine Tarifanpassung zum 1. August 2026.
Die Sitzungen markierten den Start in eine neue politische Periode mit personellen und strukturellen Weichenstellungen, während parallel konkrete Projekte in den Bereichen Bauen, Finanzen und Soziales vorangetrieben wurden.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Ingolstadt (Bayern) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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