Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Flintsbach a.Inn ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 3.063 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden.
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Von der Vereidigung des neuen Gemeinderats bis zur Planung eines neuen Feuerwehrhauses: In Flintsbach a.Inn standen in den ersten Monaten des Jahres 2026 zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Tagesordnung. Neben organisatorischen Weichenstellungen für die neue Amtsperiode ging es vor allem um Bauvorhaben, Kinderbetreuung und die Unterstützung der Jugendarbeit.
Mit der Vereidigung der zehn neu gewählten Gemeinderatsmitglieder begann im Mai die neue Amtsperiode. Der Rat traf dabei mehrere einstimmige Beschlüsse: Er wählte Hans Stocker zum Zweiten Bürgermeister und bestimmte einen weiteren Stellvertreter. Zudem wurden eine neue Geschäftsordnung verabschiedet, die Ausschüsse besetzt und Andrea Dirl zur neuen Jugendbeauftragten bestellt. Bürgermeister Holger Steiner wurde außerdem zum Standesbeamten für Eheschließungen ernannt.
Das Thema Bauen beschäftigte die Gremien kontinuierlich. Der Gemeinderat stimmte mehreren konkreten Bauanträgen zu, darunter einem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung am Wolfsgrubenweg 15 und der Nutzungsänderung eines Gewerbes zu einem behindertengerechten Zimmer in der Alpenstraße. Eine Anfrage zum Neubau einer Schreinerei in der Nußdorfer Straße stieß auf grundsätzliche Zustimmung; die Verwaltung soll prüfen, ob eine Satzungsänderung das Vorhaben ermöglichen könnte. Auch die 5. Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Nußdorfer Straße“ wurde weiter vorangetrieben. Einen Antrag auf Aufstockung eines Gebäudes zur Schaffung von zwei weiteren Wohneinheiten am Ahornweg 13 lehnte der Gemeinderat dagegen mit 0 zu 15 Stimmen ab.
Die Vorbereitung auf den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung war ein wichtiges Thema. Die Ergebnisse einer Elternbefragung wurden vorgestellt und die Haushaltspläne für die verlängerte Mittagsbetreuung sowie das Projekt „Soziale Grundschule“ für 2026 einstimmig genehmigt. Auch die Jugendarbeit erhielt Unterstützung: Der Gemeinderat beschloss, weiterhin ein Drittel der Miete für den Jugendtreff in Brannenburg zu übernehmen und nahm zwei großzügige Spenden für die Jugendarbeit in den Vereinen an – eine über 1.200 Euro von einem Zementwerk und eine weitere über 5.000 Euro von einer Spedition.
Neben den großen Linien wurden auch viele konkrete Anliegen behandelt. So stimmte der Rat etwa der Sperrzeitverkürzung für das Weiberkranzl der Frauengemeinschaft in der Fischbacher Turnhalle zu und erteilte nach kontroverser Diskussion mit 7 zu 6 Stimmen die Erlaubnis zur privaten Darstellung des Gemeindewappens. Für die Zukunft wurde zudem eine Arbeitsgruppe „Neubau Feuerwehrhaus“ gebildet und die Richtlinien für die Vergabe von preisgünstigten Wohnbaugrundstücken zur Überarbeitung vorgelegt.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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