Gemeindeverband in Schleswig-Holstein – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Eiderstedt ist ein Gemeindeverband in Schleswig-Holstein mit rund 11.367 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 16 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 99 Sitzungen, 1.575 Tagesordnungspunkte, 170 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Eiderstedt finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen. Eiderstedt ist ein Gemeindeverband – im RIS finden Sie auch Termine und Dokumente der Gemeinden: Garding, Garding, Grothusenkoog, Katharinenheerd, Kotzenbüll, Norderfriedrichskoog, Oldenswort, Osterhever, Poppenbüll, Sankt Peter-Ording, Tating, Tetenbüll, Tümlauer Koog, Vollerwiek, Welt, Westerhever.
Zwischen Straßensanierung, Schulverbandsdebatten und neuen Parkgebühren: In den Gemeinden Eiderstedts wurde in den letzten Wochen viel beraten und entschieden. Hier sind die wichtigsten öffentlichen Themen aus den Sitzungen.
Die Zukunft des Schulverbandes Eiderstedt stand mehrfach auf der Tagesordnung. Die Gemeindevertretung Sankt Peter-Ording beschloss am 19. Mai mit 16 Ja-Stimmen bei 0 Nein-Stimmen, einen früheren Beschluss zur Auflösung des Verbandes vom 27.02.2025 aufzuheben. Zudem sprach sie sich mit 15 zu 0 Stimmen (bei einer Enthaltung) für den Erhalt des Status Quo der Nordseeschule als Gymnasium mit organisatorisch verbundenem Gemeinschaftsschulteil aus. In der Schulverbandsversammlung am 25. Juni wurden Anträge der Gemeinde St. Peter-Ording zur baulichen Erweiterung der Nordseeschule und zum Bau einer neuen Sporthalle am Standort Pestalozzistraße beraten. Zudem wurde über die Änderung der Verbandssatzung diskutiert, wobei Sankt Peter-Ording einer Verhandlung zur Änderung des Einstimmigkeitserfordernisses unter Berücksichtigung eines "Vetorechts" für Schulstandortgemeinden zustimmte (12 Ja, 0 Nein, 4 Enthaltungen).
Gleich mehrere Straßensanierungsprojekte wurden vorangetrieben. Die Gemeindevertretung Sankt Peter-Ording beriet am 9. Juni die Überplanung und Sanierung der Straßen "Preestergang" und "Nordergeest" ab 2027. Hintergrund sind ein schlechter Straßenzustand, fehlende Entwässerung und gefährliche Sichtverhältnisse an Einmündungen. Auch der Bauausschuss hatte dazu bereits Empfehlungsbeschlüsse gefasst. Zudem beschloss die Gemeindevertretung mit 14 zu 0 Stimmen (2 Enthaltungen) die Fortschreibung des Strandentwicklungskonzepts von 2018, inklusive der Planung eines Ersatz-Pfahlbaus für die Gastronomie am Böhler Strand. Im Bauausschuss wurde am 18. Mai die Einstellung der Planungsverfahren für eine Indoorspielhalle (Bebauungsplan Nr. 83 und 17. Flächennutzungsplanänderung) empfohlen. In Katharinenheerd fasste die Gemeindevertretung am 4. Juni mit 7 zu 0 Stimmen Aufstellungsbeschlüsse für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6 und eine Flächennutzungsplanänderung, um einen Malerbetrieb am Süderweg 2 planungsrechtlich abzusichern.
Die Parkgebühren in Sankt Peter-Ording werden neu geregelt. Die Gemeindevertretung beschloss am 19. Mai mit 3 Ja-Stimmen (Ergebnis aus Abstimmung) Änderungen der Amtsverordnung. Dazu gehören gebührenfreie Sonntage bis 13 Uhr auf den Parkplätzen "Deichgrafenweg" und "Preestergang", die Einführung einer Gebührenpflicht auf dem Parkplatz "Am Kurpark" und die Rücknahme der Gebührenpflicht am Bahnhof Süd. Im Amtsausschuss wurde am 18. Juni der Sachstand zum geplanten Bürgerbus Eiderstedt und Tönning beraten. Aus dem Kooperationsraum Mittleres Eiderstedt wurde in Poppenbüll und Tetenbüll von fortgeschrittenen Planungen berichtet, wobei über die Anschaffung von ein oder zwei Bussen und die Gewinnung weiterer ehrenamtlicher Fahrer diskutiert wird.
Kommunale Wärmeplanung: Mehrere Gemeinden – darunter Tetenbüll, Sankt Peter-Ording, Katharinenheerd, Kotzenbüll, Kirchspiel Garding und Westerhever – berieten oder beschlossen die Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen kommunalen Wärmeplanung, oft im vereinfachten und verkürzten Verfahren.
Finanzen: In Poppenbüll wurde der Jahresabschluss 2025 mit einem Jahresfehlbetrag von 94.254,88 Euro beraten und eine 2. Nachtragshaushaltssatzung für 2026 mit einem Fehlbetrag von 443.000 Euro beschlossen. Mehrere Gemeinden (Vollerwiek, Katharinenheerd, Sankt Peter-Ording) berieten die Einführung eines Zinsausgleichs im Rahmen der Amtsumlage.
Sport und Freizeit: Der Ausschuss für Jugend, Kultur, Bildung und Sport in Sankt Peter-Ording beriet ein Sportentwicklungskonzept, das als Grundlage für zukünftige Projekte wie eine Skateparkanlage dienen soll. Die Gemeindevertretung Tating beschloss mit 3 zu 4 Stimmen (1 Enthaltung) einen viermonatigen Test einer Ampelanlage zur Entlastung der Ortsdurchfahrt der B 202 in den Sommermonaten.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
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