Gemeindeverband in Schleswig-Holstein – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Eiderstedt ist ein Gemeindeverband in Schleswig-Holstein mit rund 11.367 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 16 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 116 Sitzungen, 1.684 Tagesordnungspunkte, 133 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Eiderstedt finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen. Eiderstedt ist ein Gemeindeverband – im RIS finden Sie auch Termine und Dokumente der Gemeinden: Garding, Garding, Grothusenkoog, Katharinenheerd, Kotzenbüll, Norderfriedrichskoog, Oldenswort, Osterhever, Poppenbüll, Sankt Peter-Ording, Tating, Tetenbüll, Tümlauer Koog, Vollerwiek, Welt, Westerhever.
Zwischen Schulstreit, neuen Baugebieten und kostenlosen Bussen: In den Gemeinden Eiderstedts wurde in den ersten Monaten des Jahres 2026 über viele zukunftsweisende Themen beraten und entschieden.
Die Zukunft des Schulverbandes Eiderstedt war ein beherrschendes Thema. Die Stadt Garding kündigte ihre Mitgliedschaft zum 31.07.2026, da sie mit der Ausrichtung des Verbandes unzufrieden ist. Gleichzeitig stimmte der Hauptausschuss des Schulverbandes mit 11 zu 2 Stimmen dafür, den Gemeinschaftsschulteil der Nordseeschule in St. Peter-Ording zu erhalten. Die Gemeinden Tating, Tetenbüll und Westerhever berieten ebenfalls über einen möglichen Austritt, während Katharinenheerd über den Verbleib im Verband beschloss.
Mehrere Gemeinden trieben die Bauplanung voran: In Kotzenbüll wurde der Bebauungsplan Nr. 3 für ein Gebiet östlich der Gardinger Chaussee auf den Weg gebracht. St. Peter-Ording bereitete mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 99 ein Gebiet am Südstrand vor und beschloss die Planung für ein Senioren- und Pflegeheim ("Dünengarten") mit den Bebauungsplänen Nr. 96a und 96b. In Tating wurde der Bebauungsplan Nr. 17 für ein Gebiet nördlich der Bahnlinie beschlossen. Die Stadt Garding hob hingegen den Bebauungsplan Nr. 9 im Bereich Westerende auf.
Mobilität war ein großes Thema in St. Peter-Ording: Der Verkehrsausschuss beriet über die Einrichtung einer Bewohnerparkzone im Quartier „Badallee/Fasanenweg“ und die Sanierung der Straßen „Nordergeest“ und „Preestergang“ ab 2027. Zudem wurde über einen Antrag zum kostenfreien Parken für alle Einwohner ab 60 Jahren sowie über die generell kostenlose Nutzung der Ortsbusse diskutiert – ein Anliegen aus der Einwohnerversammlung.
Die Aufstellung der Haushaltspläne für 2026 stand in mehreren Gemeinden an: Garding, Norderfriedrichskoog, Osterhever und St. Peter-Ording berieten über ihre jeweiligen Haushaltssatzungen. Das Amt Eiderstedt empfahl die Einführung eines Zinsausgleichs im Rahmen der Amtsumlage. Mehrere Gemeinden wie Garding, Kirchspiel Garding und Tümlauer-Koog stimmten zudem einer Satzungsänderung der Schleswig-Holstein Netz AG zu, die die Wertgrenze für aufsichtsratspflichtige Geschäfte von 2 auf 5 Millionen Euro anhebt.
In St. Peter-Ording drehte sich vieles um den Tourismus: Der zuständige Ausschuss befasste sich mit dem Wirtschaftsplan 2026 der Tourismus-Zentrale, dem Sachstand zur Dünen-Therme und einem Konzept für Silvester 2026/27. Der Jugendausschuss beriet über einen „Grill & Chill“-Platz, eine Skatebahn und eine Einwohnerversammlung speziell für Jugendliche. In Osterhever wurde ein Förderantrag für das Projekt „Osterhever Deichklang-Tour“ mit akustischen Erzählbänken gestellt.
Die kommunalpolitischen Debatten der ersten Monate zeigen: Eiderstedt steht vor großen strukturellen Weichenstellungen in Bildung, Wohnen und Infrastruktur, während gleichzeitig der Alltag mit Haushalten und Tourismuskonzepten gestaltet wird.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.
Poliscope erfasst und analysiert die Daten aus dem Ratsinformationssystem (RIS) von Eiderstedt (Schleswig-Holstein) – zusammen mit tausenden weiteren Kommunen in ganz Deutschland.
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