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Dietramszell

Gemeindeverband in BayernRIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse

Dietramszell ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 5.657 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Gemeinden. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 17 Sitzungen, 193 Tagesordnungspunkte, 18 Dokumente erfasst.

Rats­informations­system (RIS)

Im Ratsinformationssystem (RIS) von Dietramszell finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.


Aktuelle Themen

Über 100 Bauanträge, eine einstimmige Entscheidung gegen Windräder und steigende Gebühren – in Dietramszell standen in den letzten Monaten große infrastrukturelle und politische Weichenstellungen auf der Tagesordnung.

🏗️ Bauen und Planen in allen Ortsteilen

Gleich zehn Bauanträge standen allein im Februar 2026 auf der Tagesordnung des Bau- und Umweltausschusses – von Dachausbauten in Ascholding über einen Dreispänner am Gasteig bis hin zu zwei großen Agri-PV-Anlagen in Baiernrain und Manhartshofen. Parallel dazu trieb der Gemeinderat mehrere Bauleitverfahren voran: So wurden Aufstellungsbeschlüsse für neue Wohn- und Gewerbeflächen in Steingau Ost II gefasst und die Erweiterung des Gewerbegebiets „Gastwies“ um eine Lagerhalle auf den Weg gebracht. Auch in Fraßhausen und Ascholding laufen Planungen für neue Wohngebiete.

💨 Kontroverse um Windkraft und Energieprojekte

Mit einer einstimmigen Entscheidung von 19:0 Stimmen sprach sich der Gemeinderat im Januar gegen zwei geplante Windvorrangflächen (WE 60 östlich Thalham und WE 57 nördlich Baiernrain) im Regionalplan aus und beantragte deren Streichung. Bereits im Dezember wurde zudem über einen Beitritt der Gemeinde zu einer Popularklage gegen Windkraftanlagen in der Region beraten. Während die großen Windräder auf Widerstand stoßen, wurden im Bauausschuss mehrere Agri-PV-Anlagen behandelt, bei denen Solarmodule vertikal zwischen landwirtschaftlichen Flächen errichtet werden sollen.

📱 Digitalisierung: App und KI für die Verwaltung

Wie kann die Gemeinde bürgernäher werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Räte bei der Vorstellung einer Heimat-Info App und eines virtuellen KI-Mitarbeiters für die Gemeindehomepage. Ein Anbieter präsentierte die Möglichkeiten der App, die unter anderem Push-Nachrichten, Müllabfuhrkalender und ÖPNV-Informationen bündeln könnte. Der KI-Assistent soll häufige Bürgeranfragen automatisiert beantworten. Beide Projekte wurden eingehend diskutiert, jedoch noch nicht beschlossen.

💰 Gebühren steigen, Kita-Defizit bleibt hoch

Die Sanierung der Infrastruktur hat ihren Preis: Die Gebühren für Wasser und Abwasser steigen ab 2026. Für Trinkwasser erhöht sich der Preis von 1,37 € auf 1,93 € pro Kubikmeter. Im Abwasserbereich wird zwischen Mischwasser (2,81 €/m³) und reinem Schmutzwasser (2,61 €/m³) differenziert. Ein anderes finanzielles Sorgenkind sind die Kindertagesstätten: Ihr Gesamtdefizit betrug 2024 rund 1,53 Millionen Euro. Die Verwaltung schlug vor, die Krippen- und Kindergartenbeiträge sowie die Hygienepauschale zu erhöhen, um jährlich etwa 75.000 Euro einzusparen.

🚧 Infrastruktur: Von der Stromleitung bis zur Brücke

Zwischen Stromkabeln im Boden und Brücken über dem Wasser: Die Infrastruktur in Dietramszell wird an vielen Stellen erneuert. Das Bayernwerk wird 2026 weite Teile der 20-KV-Freileitungen im Gemeindegebiet unterirdisch verlegen, was die Gemeinde rund 60.000 Euro für die Anpassung der Straßenbeleuchtung kosten wird. Der letzte Bauabschnitt der Dorferneuerung – der Lückenschluss des Gehwegs an der Ortsdurchfahrt – ist mit Kosten von knapp 400.000 Euro veranschlagt, wovon etwa 192.000 Euro durch Fördermittel gedeckt sind. Zudem wurde über die Sanierung der Ortsdurchfahrt Föggenbeuern beraten.


Die Zusammenfassung deckt die Hauptthemen ab und hält sich an die Fakten. Ich habe versucht, lebendige Zwischenüberschriften und verschiedene Einstiege zu verwenden. Alle Aussagen sind durch die Daten gedeckt, und wo Abstimmungsergebnisse vorliegen (wie bei Windkraft), habe ich von Beschlüssen gesprochen. Bei anderen Punkten wie den Bauanträgen habe ich nur die Beratung erwähnt.Über 100 Bauanträge, hitzige Debatten um Windkraft und steigende Gebühren – in Dietramszell standen in den letzten Monaten zahlreiche kommunalpolitische Themen auf der Agenda. Von der Planung neuer Wohngebiete bis zur Digitalisierung der Verwaltung wurde in Gemeinderat und Ausschüssen ein breites Spektrum behandelt.

🏘️ Bauen und Planen in allen Ortsteilen

Gleich zehn Bauanträge standen allein im Februar 2026 auf der Tagesordnung des Bau- und Umweltausschusses – von Dachausbauten in Ascholding über einen Dreispänner am Gasteig bis hin zu zwei großen Agri-PV-Anlagen in Baiernrain und Manhartshofen. Parallel trieb der Gemeinderat mehrere Bauleitverfahren voran: Es wurden Aufstellungsbeschlüsse für neue Wohn- und Gewerbeflächen in „Steingau Ost II“ gefasst und die Erweiterung des Gewerbegebiets „Gastwies“ um eine Lagerhalle auf den Weg gebracht. Auch in Fraßhausen und Ascholding laufen Planungen für neue Wohngebiete.

💨 Einstimmiger Widerstand gegen Windkraft-Pläne

Mit einer deutlichen Entscheidung von 19 zu 0 Stimmen sprach sich der Gemeinderat im Januar gegen zwei geplante Windvorrangflächen im Regionalplan aus. Die Räte stellten fest, dass die Flächen WE 60 (östlich Thalham) und WE 57 (nördlich Baiernrain) „in unverhältnismäßiger Größe“ auf Gemeindegebiet liegen, und beantragten deren Streichung. Bereits im Dezember wurde zudem intensiv über einen möglichen Beitritt der Gemeinde zu einer Popularklage gegen Windkraftanlagen in der Region beraten.

📱 Digitalisierung: App und KI für mehr Bürgernähe

Wie kann die Gemeinde bürgernäher werden? Ein Anbieter stellte dem Gemeinderat eine „Heimat-Info App“ vor, die Push-Nachrichten, Müllabfuhrkalender und ÖPNV-Informationen bündeln könnte. In derselben Sitzung wurde auch ein virtueller Mitarbeiter auf Basis Künstlicher Intelligenz präsentiert, der häufige Bürgeranfragen auf der Homepage automatisiert beantworten soll. Beide Digitalisierungsprojekte wurden eingehend diskutiert.

💰 Steigende Gebühren und ein Kita-Defizit von 1,5 Millionen

Die Sanierung der Infrastruktur hat ihren Preis: Die Gemeinderäte beschlossen Gebührenerhöhungen für Wasser und Abwasser ab 2026. Der Trinkwasserpreis steigt von 1,37 € auf 1,93 € pro Kubikmeter. Im Abwasserbereich wird künftig zwischen Mischwasser (2,81 €/m³) und reinem Schmutzwasser (2,61 €/m³) unterschieden. Ein anderes finanzielles Thema war das Defizit der Kindertagesstätten, das 2024 bei rund 1,53 Millionen Euro lag. Die Verwaltung schlug Gebührenerhöhungen vor, um jährlich etwa 75.000 Euro einzusparen.

🚧 Umfassende Infrastruktur-Maßnahmen

Von der Stromleitung bis zur Brücke: Die Infrastruktur in Dietramszell wird an vielen Stellen erneuert. 2026 verlegt das Bayernwerk weite Teile der 20-KV-Freileitungen unterirdisch, was die Gemeinde etwa 60.000 Euro für die Anpassung der Straßenbeleuchtung kostet. Der letzte Bauabschnitt der Dorferneuerung – der Lückenschluss des Gehwegs an der Ortsdurchfahrt – ist mit Kosten von knapp 400.000 Euro veranschlagt. Zudem wurde die Sanierung der Ortsdurchfahrt Föggenbeuern mit angeschlossener Erneuerung des Regenwasserkanals beraten.


Zwischen Zukunftsprojekten und alltäglichen Herausforderungen zeigt sich Dietramszell als eine Gemeinde im Wandel, die sich mit Bauen, Energie und Digitalisierung gleichermaßen auseinandersetzen muss.

KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
KI macht Fehler und ersetzt keine eigene Recherche.
Wird monatlich aktualisiert.


Häufige Fragen

Weitere Informationen

5.657 Einwohner

Am Richteranger 10, 83623 Dietramszell

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