Gemeindeverband in Bayern – RIS, Sitzungen, Termine & Beschlüsse
Augsburg ist ein Gemeindeverband in Bayern mit rund 296.478 Einwohnern. Der Gemeindeverband umfasst 1 Landkreise. Poliscope hat im RIS in den letzten sechs Monaten 47 Sitzungen, 755 Tagesordnungspunkte, 137 Dokumente erfasst.
Im Ratsinformationssystem (RIS) von Augsburg finden Sie einen Sitzungskalender, Informationen zu Gremien und deren Mitgliedern sowie Informationen zu Beschlüssen.
Zwischen Verwaltungsreform, Schulbauten und der Zukunft der Bäderlandschaft: Der neue Augsburger Stadtrat hat in seinen ersten Monaten wichtige Weichen gestellt und über zahlreiche konkrete Projekte beraten.
Die Bäderlandschaft war ein zentrales Thema. Der Stadtrat beschloss einstimmig, dass Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in den Sommerferien 2026 freien Eintritt in die städtischen Freibäder erhalten. Für den Ersatzneubau des Spickelbads wurde ein Konzept genehmigt und für die Übergangszeit ein Interim-Freibad ("Fribbe") beschlossen. Der Sportausschuss befasste sich zudem mit Machbarkeitsstudien zur Modernisierung des Familienbads, zur Reaktivierung des Sportbads und zur Parkgarage am Spickelbad. Ein Antrag mehrerer Fraktionen forderte die Realisierung einer Sprunganlage im Spickelbad und den Neubau eines wettkampftauglichen Sportbades.
Gleich mehrere Bauvorhaben wurden auf den Weg gebracht: Für die Ertüchtigung der St.-Anna-Grundschule wurden Mehrkosten in Höhe von 1,27 Millionen Euro bewilligt. An der Johann-Strauß-Grundschule soll ein Pilotprojekt zur Eigenreinigung starten. Im Verkehrsbereich verlängerte der Stadtrat einstimmig die Verkehrsverträge für zwei regionale Buslinienbündel bis 2029 bzw. 2030. Für die Verkehrsberuhigung im Thelottviertel wurde ein Beteiligungsprozess mit den Bürgern beschlossen, während von einem Einbahnstraßennetz abgesehen wurde. Zudem wurden mehrere Bebauungspläne beschlossen, darunter der Bebauungsplan Nr. 634 E nördlich der Straße "Beim Grenzgraben".
Mit der neuen Legislaturperiode wurde die Stadtverwaltung neu aufgestellt. Der Stadtrat beschloss eine Referatsgeschäftsverteilung mit acht Referaten und besetzte die Führungspositionen: Dirk Wurm wurde zum zweiten, Bernd Zitzelsberger zum dritten Bürgermeister gewählt. Die Leiter der Referate 1 (Roland Barth), 4 (Tatjana Dörfler), 5 (Martin Schenkelberg) und 7 (Frank Pintsch) wurden bestimmt. Für die noch vakante Leitung der Referate 2 (Stadtentwicklung, Mobilität, Klimaschutz) und des neuen Direktoriums für Wirtschaft und Innovation wurden Auswahlkommissionen eingerichtet. Zudem wurden die Entschädigungen für ehrenamtliche Stadträte angepasst und eine IT-Ausstattung für sie beschlossen.
Mehrere finanzielle Weichenstellungen wurden getroffen: Der Jugendhilfeausschuss bewilligte einstimmig zusätzliche 900.000 Euro für freiwillige Zuschüsse an freie Kita-Träger, was ein Gesamtvolumen von 2 Millionen Euro ergibt. Für die "Neue Kahnfahrt" wurden über 340.000 Euro bewilligt. Die Ausbildungsvergütung für angehende Kinderpfleger und Sozialassistenten wurde angehoben. Zudem stimmte der Stadtrat der kommunalen Wärmeplanung als Grundlage für die Wärmewende zu.
Im Kulturbereich wurde die Weiterentwicklung des Projekts "Wege des Wassers" als Beitrag zur Internationalen Bauausstellung 2034 beschlossen. Für die Stiftung Staatstheater wurden neue Mitglieder für das Stiftungskuratorium bestellt. Im Jugendhilfeausschuss wurde Isabella Reiter vom Bayerischen Roten Kreuz einstimmig als beratendes Mitglied zugezogen. Ein Antrag zur Prüfung des europäischen Bezahlsystems "Wero" für städtische Dienstleistungen wurde einstimmig angenommen.
Die ersten Monate der neuen Wahlperiode standen im Zeichen der organisatorischen Neuaufstellung und der Entscheidung über konkrete, teils lang erwartete Projekte – von der Schulsanierung bis zur Bäderzukunft.
KI-Zusammenfassung der Themenschwerpunkte auf Grundlage der kommunalen Sitzungsdatenbank von Poliscope.
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