Das Leistungsverzeichnis für den Bau, die Bedarfsliste für die Ausstattung: Beide beschreiben nur, was früher entschieden wurde. Bei kommunalen Vorhaben steht diese Entscheidung im Beschluss – bei privaten Vorhaben dort, wo die Gemeinde beteiligt werden muss.
4.500+
Ratsinformationssysteme
90 %
der deutschen Kommunen abgedeckt
20.000
neue Sitzungen pro Monat
Welche Kommune baut die nächste Grundschule? Wo wird eine Sporthalle generalsaniert statt ersetzt? In welchem Haushalt steht die Erstausstattung für den Rathausneubau?
Zwischen Bodenbelag, Lüftungstechnik und Mensaausstattung gibt es fachlich keine Gemeinsamkeit. Die Vertriebsmechanik ist trotzdem identisch: Sie bieten in ein Bauvorhaben hinein, das Sie nicht beauftragen, mit dem Ziel, in eine Beschreibung zu kommen, die noch nicht geschrieben ist.
Wenn das Leistungsverzeichnis erscheint, ist über Ihr Produkt längst entschieden. Bei kommunalen Bauherren ist dieser Vorlauf öffentlich: Grundsatzbeschluss, Machbarkeitsstudie, Raumprogramm, Vergabe der Planungsleistung, Baubeschluss, Mittelfreigabe. Jeder Schritt ist eine Vorlage in einem Gremium, meist unter einem Titel, unter dem man ihn normalerweise nicht vermuten würde.
Private Vorhaben werden dort sichtbar, wo die Gemeinde beteiligt werden muss. Neues Baurecht läuft über die Bauleitplanung, Vorhaben außerhalb beplanter Gebiete brauchen das gemeindliche Einvernehmen. Beides sind Gremienvorlagen und oft die einzige öffentliche Spur vor Baubeginn. Wo gültiges Baurecht besteht, entscheidet die Bauaufsicht ohne Gremium. Wir zeigen die kommunalpolitisch relevanten Vorhaben, die in Ratsinformationssystemen dokumentiert werden.
Poliscope für das Objektgeschäft ist eine Rechercheplattform für kommunal- und regionalpolitische Dokumente. Sie unterstützt Hersteller, ausführende Gewerke, Fachhandel und Ausstatter dabei, Bauvorhaben zu erkennen, solange Anforderungen noch beschrieben werden. Jede Fundstelle verweist auf das Originaldokument, und alle Dokumente bleiben archiviert, auch wenn eine Kommune sie später entfernt.
Grundsatzbeschlüsse, Raumprogramme und Planungsvergaben sichtbar, solange Anforderungen noch offen sind. Nicht erst, wenn die Leistung beschrieben ist.
Über 90 % der deutschen Gemeinden, alle Landkreise, über 20.000 neue Sitzungen im Monat. Ihre Zielregion ist mit hoher Wahrscheinlichkeit dabei, auch die kleinen Gemeinden.
„Sachstandsbericht Liegenschaften" kann ein Sanierungsbeschluss sein. Die Suche findet Vorgänge nach Inhalt, nicht nach Aktenzeichen.
Zu jedem Vorhaben recherchiert Poliscope Beteiligte und mögliche Ansprechpartner, jeweils mit Fundstelle im Originaldokument.
Sie legen Themen, Regionen und Zeitpunkt fest. Montag um 9 Uhr per Mail oder Freitag um 16 Uhr per Teams.
Dokumente bleiben bei Poliscope verfügbar, wenn eine Kommune sie aus ihrem Ratsinformationssystem entfernt.
Wo Ihre Chance im Projekt liegt, hängt davon ab, wer über Ihr Produkt entscheidet — und ob es Teil des Baus ist oder separat beschafft wird. Drei Wege, drei Zeitpunkte.
Poliscope GmbH
Die zentrale Sammlung kommunal- und regionalpolitischer Informationen für Deutschland.